Führung als Königsdisziplin für hybride Arbeitsmodelle

Die Umfrage von Bommersheim Consulting und dem Börsenblatt im Juli hat gezeigt….

…dass die Buchbranche auch in Zukunft zu großen Teilen im Homeoffice arbeiten möchte. Damit das gelingt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden: Vertrauen muss gegeben sein, die Prozesse müssen geklärt sein, die Technik muss vorhanden sein und funktionieren, und – nicht zuletzt – braucht es eine offene, klare Kommunikation aller Beteiligten.

Wir starten jetzt in einen Herbst, in dem die meisten Organisationen erste Konzepte für die Verteilung der Arbeitszeit auf Office und Home entwickelt haben.

Fest steht, dass es eine Rückkehr zur 100-prozentigen Anwesenheit im Büro nicht mehr geben wird.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Die Stimmung ist überwiegend gut, die Produktivität auch, die Führungskräfte zeigen sich mit der Leistungsfähigkeit ihrer Teams einverstanden. Die Mitarbeiter*innen wiederum sind gut organisiert.

Und: Sie vermissen die Orientierung durch ihre Führungskraft nicht!

Wie geht hybride oder auch virtuelle Führung?

Mit Vertrauen und Kommunikation. Was sich wie eine Binsenweisheit anhört, wird in der Umfrage bestätigt: Mitarbeiter*innen wünschen sich von ihren Führungskräften am häufigsten Vertrauen in die Arbeitsleistung und in die Arbeitsqualität.

Und eine offene Kommunikation mit klaren Absprachen – bei der Arbeit im Office wie auch im Homeoffice.

Wie aber führt man Teams zu einem gemeinsamen Erfolg, wenn die Menschen nicht immer oder selten gemeinsam an einem Ort arbeiten? Führungskräfte müssen Rahmenbedingungen und Entscheidungsspielräume benennen – und diese durch das eigene Handeln vorgeben. Gleichzeitig ist es notwendig, dass alle Beteiligten mehr Selbstverantwortung übernehmen und Eigeninitiative zeigen.

Hier gibt es Handlungsbedarf:

Unternehmensleitung und Führungskräfte sollten im Blick behalten, ihre wertschätzende Arbeits- und Unternehmenskultur auszubauen. Die jetzt eingeübten, improvisierten Formen der virtuellen Zusammenarbeit sollten idealerweise durch umfassende Konzepte abgelöst werden.

 

Identifikation und Purpose

Die Rückkehr ins Büro hat viele gute Gründe, ebenso wie der Verbleib im Homeoffice. Doch woraus speist sich dann langfristig die Identifikation mit dem Unternehmen? Wie bleibt der Team-Spirit erhalten? Wie lautet die Zielsetzung für das persönliche Zusammenarbeiten vor Ort im Unternehmen? Daraus leitet sich der »Sinn« ab, das verbindende Element – gemeinsam konzipiert und um­gesetzt von Unternehmensleitung, Führungskräften und Mit­arbeiter*innen!

Damit auch in Zukunft Kreativität, Wachstum und Relevanz gesichert sind.

 

 

 

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